IN 10 MINUTEN

 

Die wichtigsten Informationen über die neue EU-Richtlinie CSRD

 

In diesem Beitrag erhalten Sie die Information, wie die neue EU-Richtlinie CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) Unternehmen zur Erstellung und Berichterstattung eines CO2-Fußabdrucks verpflichtet. Außerdem erfahren Sie, ob und ab wann Ihr Unternehmen betroffen ist und wie Sie die neuen Anforderungen wirtschaftlich erfüllen.

Transkript zum Film

 

1. Die neue EU-Richtlinie CSRD verpflichtet zum CO2-Fußabdruck

 

Hallo, mein Name ist Jan Karcher. Ich bin Geschäftsführer der Green Vision Solutions GmbH. Wir sind spezialisiert auf die verifizierte Erfassung von Emissionsdaten und Experten für die nachhaltigkeitsbezogenen Angabepflichten im Lagebericht.

Und Lagebericht ist bereits das Stichwort. Durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (kurz CSRD), eine neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, wird die bisher geltende Nonfinancial Reporting Directive abgelöst. Damit wird der Adressatenkreis berichtspflichtiger Unternehmen stark erweitert. Unter anderem verpflichtet die CSRD zur Offenlegung und Prüfung des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens im Lagebericht. Für ca. 50.000 Unternehmen in Europa bedeutet das, dass ein neues Kapitel im Lagebericht ergänzt werden muss – und zwar ab Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2024. Dieses Kapitel muss die definierten nicht finanziellen Kennzahlen der CSRD in korrekter Form enthalten. Die Prüfung erfolgt bis ca. 2028 über Ihren Wirtschaftsprüfer. Bis dahin ist die „limited assurance“ zulässig. Ihr Wirtschaftsprüfer kann Ihnen jedoch leider nicht die Erhebung des CO2-Fußabdrucks abnehmen. Er ist hier, aufgrund der strengen Prüfkriterien, auf die verifizierten Emissionsdaten von Ihnen angewiesen. Verantwortlich für die Erfüllung der CSRD sind ausdrücklich Geschäftsführung oder Vorstand und Aufsichtsräte.

2. Wer ist von der CSRD betroffen

 

Ich habe bereits angesprochen, dass die CSRD den Adressatenkreis und die Verantwortung berichtspflichtiger Unternehmen erweitert. Die Frage ist nun, ob Ihr Unternehmen betroffen ist.  Also ob Ihr Unternehmen einen verifizierten CO2-Fußabdruck erstellen und im Lagebericht kommunizieren muss.

Die Antwort darauf ist einfach… oder zumindest klar definiert. Der Anwendungsbereich der CSRD wird erweitert, und zwar auf alle Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkten Personenhandelsgesellschaften, die im bilanzrechtlichen Sinne „groß“ sind. Laut § 267 Abs. 3 HGB werden Unternehmen als „groß“ eingestuft, wenn sie zwei von drei der folgenden Kriterien erfüllen:

 

Sie haben mehr als

  • 250 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt,
  • eine Bilanzsumme von über 20 Millionen Euro oder
  • Umsatzerlöse von über 40 Millionen Euro.

Was bedeutet das nun, wenn Sie zwei dieser Kriterien erfüllen?

Es bedeutet, dass Sie für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2024 ein neues Kapitel im Lagebericht ergänzen müssen. Dieses enthält u.a. Ihre verifizierten Emissionsdaten, also die Kennzahlen aus Ihrem CO2-Fußabdruck. Alle weiteren kleinen und mittelständischen Unternehmen, die noch nicht die Kriterien erfüllen, sind voraussichtlich 2028 nach der EU-Richtlinie CSRD berichterstattungspflichtig.

 

 

3. Was muss ich jetzt tun

 

Was sind jetzt die nächsten sinnvollen Schritte? Sie benötigen für das Geschäftsjahr 2024, wie bereits erwähnt, ein Zusatzkapitel im Lagebericht. Dieses muss definierte nichtfinanzielle Kennzahlen enthalten. Die am schwierigsten abzubildenden Kennzahlen sind die verifizierten Treibhausgasemissionen. Dazu gehören z.B. absolute Unternehmensemissionen Scope 1, Scope 2 und Scope 3 oder relative Unternehmensemissionen pro Mitarbeiter usw..

Alle nötigen Klimaschutzkennzahlen liefert Ihnen unser CO2-Fußabdruck, auch als Corporate Carbon Footprint bekannt.Wir haben mittlerweile eine Markterfahrung von über vier Jahren. Außerdem konnten wir einen großen Datenpool an Branchendaten aufbauen. Dadurch können unsere Experten von Green Vision Solutions Sie bei jeder Datenlage unterstützen. 

 

 

Scope 1,2 und 3

4. Wie wir Sie dabei unterstützen

 

Wie sieht unsere Zusammenarbeit konkret aus? Wir schaffen einen reproduzierbaren Prozess für die CO2-Erfassung in Ihrem Unternehmen, durch unsere bewährte Software und unseren Serviceschwerpunkt. Der Prozess wurde auch im Austausch mit diversen Wirtschaftsprüfern entwickelt. Damit sind Sie bestens auf die Prüfung von Treibhausgasemissionen nach der neuen EU-Richtlinie CSRD vorbereitet.

5. Warum wir diese Lösung anbieten

 

Auf die Problematik der CO2-Erfassung wurde ich während meiner Arbeit als selbstständiger Sustainability Consultant aufmerksam. Damals kamen viele meiner Kunden mit dem gleichen Problem auf mich zu: Sie hatten den Bedarf, Ihren CO2-Fußabdruck fachgerecht zu erfassen und zu kommunizieren. Sie hatten jedoch weder die internen Kapazitäten, sich in das Thema wirtschaftlich einzuarbeiten, noch hatten sie internes Know-How, um die Berechnung mit einer automatisierten Softwarelösung selbst fachgerecht durchführen zu können.

Mit meinem Team übernahmen wir diese Arbeit. Wir haben dabei ein Gefühl für die Herausforderungen entwickelt, mit denen Sie als Unternehmen bei der Erhebung von CO2-Kennzahlen konfrontiert sind. Und dank unseres großen praktischen Erfahrungsschatzes konnten wir pragmatische und praktisch erprobte Lösungen entwickelt. Aus diesem Bedarf unserer Kunden an fachgerechter Emissionserfassung, entstand Green Vision Solutions.

 

 

6. Was uns von anderen Anbietern für den CO2-Fußabdruck unterscheidet

 

Was unterscheidet uns, Green Vision Solutions, von anderen Anbietern? Es gibt zwei wesentliche Unterschiede:

 

1. Wir lassen Sie nicht mit einer Software allein.

Stattdessen übernehmen unsere ausgebildeten Sustainability Analysts die Berechnung Ihrer CO2-Kennzahlen für Sie, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Sie übermitteln uns lediglich Ihre Daten in unserem strukturierten Erfassungstool. Dabei führen wir Sie in Ihrem Tempo durch die Datenabfrage. Zu dieser können bei Bedarf auch Mitarbeiter verschiedener Bereiche Zugang erhalten, um Ihre zugehörigen Daten zu erfassen. Ihre Daten werden dann bei uns sorgfältig von Experten mit Erfahrung geprüft, die sich auf die Berechnung von Emissionen spezialisiert haben.

Manchmal liegen Ihnen zu relevanten Punkten einmal keine geeigneten Daten vor. Auch dann lassen wir Sie damit nicht allein. Wenn Ihnen beispielsweise für eine Immobilie der tatsächliche Stromverbrauch nicht vorliegt, können Sie uns im Toleranzrahmen der Vorgaben alternative Daten mitteilen. Beispielsweise die Stromkosten oder in gewissen Fällen nur die Fläche des Gebäudes. Wir nutzen dann unsere Expertise und unseren Pool mit Brachendaten, um Ihre Daten fachgerecht aufzuarbeiten. Dadurch schaffen wir eine solide Basis, die externen Prüfungen auch tatsächlich standhält.

 

2. Wir arbeiten mit Ihren tatsächlichen Werten. Nur das ermöglicht eine nachweisbare Reduktion Ihrer Emissionen.

Was heißt das? Die Berichterstattung der CO2-Kennzahlen ist kein Selbstzweck. Vielmehr dient sie als Kontrolle, ob tatsächlich Emissionen eingespart werden. Schließlich sollen die Klimaschutzziele auch erreicht werden. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, jetzt bereits seine tatsächlichen, individuellen Emissionshotspots als Unternehmen zu kennen. Durchschnittswerte, wie Sie sie von Anbietern mit Echtzeit-Rechnern erhalten, werden dieser Anforderung nicht gerecht, weil Sie keine tatsächlichen, individuellen Einsparpotenziale aufzeigen können.

Bei Green Vision Solutions setzen wir uns mit Ihren konkreten individuellen Strom- und Wärmeanbietern in Kontakt, um exakte, individuelle Emissionsdaten in der Berechnung Ihres CO2-Fußabdrucks zu nutzen. Auch bieten wir die Möglichkeit, uns Klimaschutzdaten Ihrer Lieferanten und Geschäftspartner zu übermitteln. Diese lassen wir in Ihre Berechnung miteinfließen. Ihre umgesetzten Maßnahmen zeigen im kommenden CO2-Fußabdruck dadurch direkt Resultate. Dies ist nur möglich, weil unsere individuelle Berechnung diese berücksichtigt. Auf diese Weise erkennen wir in der Zusammenarbeit Ihre tatsächlichen Optimierungspotenziale. Und nur so können Sie Ihr Klimaschutzbudget wirkungsvoll einsetzen. Das heißt auch, dass Sie nicht von vorne beginnen müssen, sobald konkrete Reduktionsziele zur Pflicht werden.

Unser Vorgehen konnten wir bereits mit zahlreichen Kunden erfolgreich validieren. Mit dem großen Mode- und Sporteinzelhändler Engelhorn, mit über 1000 Mitarbeitern, haben wir beispielsweise für die drei vergangenen Jahre einen CO2-Fußabdruck erstellt. Dabei konnten wir z. B. aufzeigen, welche konkrete Einsparung der Wechsel des Strombezugs ermöglicht hat. Auch wurde dabei klar, welches Potenzial in der Umrüstung von Kühlanlagen mit klimafreundlichen Kältemitteln liegt.

 

 

7. Wie Sie jetzt handeln

 

Ich empfehle Ihnen nun ganz konkret für das Geschäftsjahr 2022 einen CO2-Fußabdruck erstellen zu lassen. Damit haben Sie die Implementierung bereits gemeistert und sie können noch vor der verpflichtenden Frist Ihre Stakeholder (Mitarbeiter, Kreditinstitute, Kunden etc.) über Ihre Klimaschutzkennzahlen informieren. Im Geschäftsjahr 2023 können Sie dann den ersten vergleichsfähigen CO2-Fußabdruck erstellen. Dieser lässt, wie man es auch von den finanziellen Kennzahlen gewohnt ist, Vergleiche zum Vorjahr (also 2022) zu (z.B. prozentuale Veränderung der Emissionen pro Mitarbeiter 2023 ggü. dem Vorjahr).

Für das Geschäftsjahre 2024 muss dann der CO2-Fußabdruck auch obligatorisch im Lagebericht enthalten sein. Sie können diesen dann dank Ihren Erfahrungswerten routiniert erstellen und müssen nicht kurzfristig nach einer Lösung suchen.

Der erste sinnvolle Schritt ist also die Erstellung Ihres CO2-Fußabdrucks bezogen auf das Geschäftsjahr 2022. Fragen Sie also direkt ein Angebot an oder vereinbaren Sie einen Termin, damit wir uns zu Ihrem individuellen Bedarf austauschen.

 

Alles Gute

Ihr Jan Karcher

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Erfragen Sie direkt ein Angebot für Ihren CO2-Fußabdruck oder vereinbaren Sie mit uns einen Gesprächstermin, um Ihren individuellen Bedarf für CO2-Kennzahlen zu besprechen.

JETZT HANDELN LOHNT SICH

Bei dem Thema Nachhaltigkeit bzw. ökologische Tragfähigkeit stehen der Klimawandel und die menschliche Einflussnahme auf diesen im Zentrum, weil in kaum einem anderen Bereich Umweltwirkungen so gut gemessen und mit Zahlen belegt werden können. Der Indikator sind hier die anthropogenen Emissionen, also die Treibhausgasemissionen, die vom Menschen verursacht werden und zur Klimaerwärmung beitragen.

Was bedeutet das im Kontext des nachhaltigen Wirtschaftens? Jedes Unternehmen sollte seine Treibhausgasemissionen – die bei der betriebswirtschaftlichen Leistungserstellung unvermeidbar sind – so gering wie möglich halten. Nachhaltiges Wirtschaften lässt sich nicht auf Knopfdruck erreichen, doch ein auf ökologischen Kennzahlen basierter, ständiger Optimierungsprozess ist der entscheidende Ansatz.

Indem Sie die für Ihr Unternehmen, für Ihr Produkt oder für Ihre Dienstleistung anfallenden Treibhausgasemissionen erfassen, können Sie Potenziale zur Emissionsreduktion identifizieren. Damit sind in der Lage, Ihre Prozesse zu optimieren und zudem Kosten einzusparen. Gegenüber Ihren Kunden und Lieferanten kommunizieren Sie, dass Sie die Verantwortung für die von Ihnen verantworteten Emissionen übernehmen. Damit können Sie Vertrauen aufbauen und sich auf Anforderungen Ihrer Unternehmenspartner einstellen.

Jetzt handeln lohnt sich

Wenn Sie Ihre Emissionen kennen, sind Sie auf vorhersehbare strengere gesetzliche Vorgaben, wie die steigende Besteuerung von Treibhausgasemissionen oder die verpflichtende Umsetzung investitionsintensiver Maßnahmen, vorbereitet. Diese Komponente in Ihrem unternehmerischen Risikomanagement abzubilden, ist langfristig unerlässlich.

Aufgrund der andauernden gesellschaftlichen Forderung nach Klimaschutz, hat inzwischen sogar die europäische Zentralbank unter Christine Lagarde den unabwendbaren Kurs eingeschlagen, Kapital bevorzugt den Unternehmen zufließen zu lassen, die sich nachweislich mit Klimaschutz befassen. In dem Kapitalfluss großer Vermögensverwalter, wie z.B. BlackRock, zeigt sich dieselbe Richtung. Ihr Vorsitzender Larry Fink schreibt in einem Brief an seine CEOs, dass Unternehmen, die sich nicht mit dem Thema Ökologie ernsthaft und transparent auseinandersetzen, nicht mehr zukunftsfähig sind und deshalb auch nicht mehr in diese investiert wird.

Klimaschutz als Unternehmen professionell und nachweisbar zu betreiben, ist also bereits in naher Zukunft unausweichlich. Wenn Ihr Unternehmen zu denjenigen gehört, die sich zuerst dieser Situation stellen, bauen Sie einen Vorreitereffekt auf, der auf die Berücksichtigung der hervorsehbaren gesetzlichen Vorgaben vorbereitet, langfristig niedrigere Kapitalkosten mit sich bringt und Vorteile im Markt garantiert!