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Erste Kundenanfrage zur CO₂-Bilanz? So gelingt der Einstieg in die THG-Bilanzierung

CO2 Rechner Überblick

Immer mehr mittelständische Unternehmen erhalten erstmals Anfragen zu ihrer CO₂-Bilanz oder ihren Treibhausgasemissionen. Häufig geht es dabei nicht um gesetzliche Berichtspflichten, sondern um Lieferantenbewertungen, Ausschreibungen oder Nachhaltigkeitsanforderungen wichtiger Kunden.

Für viele Unternehmen kommt diese Anfrage überraschend. Plötzlich werden Emissionsdaten gefordert, obwohl bislang weder eine Nachhaltigkeitsabteilung noch Erfahrungen mit der THG-Bilanzierung vorhanden sind.

Die gute Nachricht: Für die erste THG-Bilanz müssen Unternehmen nicht von heute auf morgen Nachhaltigkeitsexpertinnen oder -experten werden. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich der Einstieg pragmatisch und mit überschaubarem Aufwand gestalten.

16. Juni 2026

Kurz zusammengefasst: Für mittelständische Unternehmen, die erstmals eine Kundenanfrage zur CO₂-Bilanz erhalten, sind geringer interner Aufwand, persönliche Betreuung und eine verständliche Datenerfassung häufig wichtiger als der Funktionsumfang einer Software.

Warum Unternehmen plötzlich nach ihrer CO₂-Bilanz gefragt werden

 

Immer mehr große Unternehmen möchten die Emissionen ihrer Lieferkette besser verstehen und fragen deshalb auch bei ihren Lieferanten entsprechende Daten ab. Hinzu kommen steigende Anforderungen von Banken, Investoren und Ausschreibungen.

Für viele mittelständische Unternehmen ist die erste THG-Bilanz über Scope 1,2 und 3 deshalb kein langfristiges Nachhaltigkeitsprojekt, sondern zunächst eine konkrete Kundenanforderung: Die benötigten Informationen sollen möglichst schnell, nachvollziehbar und belastbar bereitgestellt werden.

Die drei größten Herausforderungen bei der ersten THG-Bilanz

 

1. Welche Daten werden überhaupt benötigt?

Die meisten Unternehmen wissen zunächst nicht, welche Verbrauchs- und Unternehmensdaten relevant sind und wo diese Informationen im Unternehmen vorliegen. Häufig müssen verschiedene Abteilungen eingebunden werden, von Einkauf und Produktion bis zur Buchhaltung.

2. Was gehört alles zur Bilanz?

Spätestens bei indirekten Emissionen entstehen oft Unsicherheiten. Welche Daten tatsächlich berücksichtigt werden sollten und wie die Bilanz sinnvoll abgegrenzt wird, ist für viele Unternehmen zunächst Neuland.

3. Wie schaffen wir das neben dem Tagesgeschäft?

Gerade in familiengeführten mittelständischen Unternehmen gibt es meist keine freien Kapazitäten, um sich intensiv in Methoden, Emissionsfaktoren und Bilanzierungsstandards einzuarbeiten. Die THG-Bilanz kommt zusätzlich zum Tagesgeschäft hinzu und soll trotzdem zuverlässig erstellt werden.

Briefing CSRD Richtlinie

Infoblatt für Scope 1, 2 und 3

  • mit Erklärung und praktischen Beispielen
  • alle 15 Scope 3 Kategorien
  • Hilfestellung zum Vorgehen bei Scope 3

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen?

Grundsätzlich gibt es drei Wege für die erste THG-Bilanz:

🧮 Selbst rechnen: Online-Rechner und einfache Tools

Online-Rechner ermöglichen einen schnellen und häufig kostenfreien Einstieg in die THG-Bilanzierung. Unternehmen müssen die benötigten Aktivitätsdaten und spezifischen Emissionsfaktoren jedoch selbst zusammentragen und die Methodik verstehen.

💻 Selbst managen: Softwarelösungen

Spezialisierte Software unterstützt die strukturierte Erfassung und Verwaltung von Emissionsdaten und bieten häufig direkten Zugriff auf spezifische Emissionsfaktoren. Gleichzeitig bleiben fachliche Entscheidungen und die Umsetzung der Bilanzierung weitgehend in der Verantwortung des Unternehmens.

🤝 Begleitet umsetzen: Vollständig betreute THG-Bilanzierung

Bei einer betreuten THG-Bilanzierung begleiten erfahrene Ansprechpartner den gesamten Prozess – von der Datensammlung bis zur Ergebnisaufbereitung. Das ermöglicht belastbare Ergebnisse bei möglichst geringem internem Aufwand und ohne den Aufbau eigener Nachhaltigkeitsexpertise.

Welche Aspekte sind je nach Ausgangssituation besonders wichtig?

 

Ausgangssituation Besonders wichtig
Erste Kundenanfrage zur CO₂-Bilanz Klarer Prozess und persönliche Begleitung
Kein Nachhaltigkeitsteam Geringer interner Aufwand und fachliche Unterstützung
Wenig Zeit für die Datensammlung Strukturierte Datenerfassung und persönlicher Ansprechpartner
Familiengeführter Mittelstand Pragmatische Lösungen und direkte Kommunikation
Wiederkehrende THG-Bilanzierung über mehrere Jahre Zentrale Verwaltung und transparente Datenbasis
Aufbau eines internen Nachhaltigkeitsmanagements Nachvollziehbare Prozesse und kontinuierliches Monitoring
Eigene Berechnung erlernen Verständliche Methodik und schrittweiser Kompetenzaufbau

Worauf mittelständische Unternehmen bei der ersten THG-Bilanz achten sollten

Bei der ersten THG-Bilanz sind häufig nicht möglichst viele Funktionen entscheidend. Wichtiger ist eine Lösung, die zum Unternehmen und den vorhandenen Ressourcen passt.

Besonders relevant sind:

  • möglichst geringer interner Aufwand
  • persönliche Ansprechpartner statt anonymer Ticketsysteme
  • verständliche und strukturierte Datenerfassung
  • deutschsprachige Betreuung
  • Erfahrung mit mittelständischen Unternehmen
  • Unterstützung auch bei späteren Kundenrückfragen

Gerade mittelständische Unternehmen profitieren häufig von pragmatischen Lösungen, die sich unkompliziert in den Unternehmensalltag integrieren lassen.

CO₂-Bilanzierung im Unternehmen (CCF)

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24. Juni 2026, 10.30 bis 11.15 Uhr

Wie Green Vision Solutions mittelständische Unternehmen beim Einstieg unterstützt

Green Vision Solutions begleitet mittelständische Unternehmen vollständig durch ihre erste THG-Bilanzierung – vom gemeinsamen Kick-off über die Datensammlung bis zur Übergabe der Ergebnisse.

Ein fester Ansprechpartner unterstützt bei der Datenerfassung, beantwortet Fragen und hilft dabei, individuelle Unternehmenssituationen verständlich einzuordnen. Die eingereichten Informationen werden geprüft, aufbereitet und nach dem GHG Protocol berechnet. Die Methodik der THG-Bilanzierung ist TÜV Rheinland zertifiziert.

Besonders häufig unterstützt Green Vision Solutions familiengeführte mittelständische Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Metallverarbeitung, der Elektronik-, Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie aus Dienstleistungsunternehmen.

Dabei steht nicht die Komplexität der Methodik im Vordergrund, sondern die Frage: Wie gelangen Unternehmen mit möglichst geringem internem Aufwand zu belastbaren Ergebnissen, die auch gegenüber Kunden nachvollziehbar kommuniziert werden können?

Fazit

Die erste Anfrage zur CO₂-Bilanz stellt viele mittelständische Unternehmen zunächst vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig muss der Einstieg in die THG-Bilanzierung weder kompliziert noch zeitintensiv sein.

Für Unternehmen, die erstmals Emissionsdaten bereitstellen sollen, sind ein klarer Prozess, persönliche Begleitung und möglichst geringer interner Aufwand häufig entscheidender als möglichst umfangreiche Softwarefunktionen.

Über 300 Unternehmen vertrauen auf unsere CO₂-Bilanzierung

  • ✓ TÜV-zertifizierter Prozess
  • ✓ Persönliche Begleitung statt anonymen Tool
  • ✓ Klar strukturierte Software für einfache Dateneingabe
  • ✓ Ergebnis: geprüfter CCF, bereit für Ihre Kommunikation

FAQ: Häufige Fragen zur ersten THG-Bilanz

Unser Kunde fragt erstmals nach einer CO₂-Bilanz. Was sollten wir tun?

Zunächst sollte geklärt werden, welche Informationen tatsächlich benötigt werden und bis wann diese vorliegen müssen. Anschließend können die relevanten Daten strukturiert zusammengestellt und die nächsten Schritte geplant werden.

Wie schnell können wir auf eine Kundenanfrage zur CO₂-Bilanz reagieren?

Das hängt von der Verfügbarkeit der Daten ab. Mit einem klaren Prozess lassen sich die benötigten Informationen häufig innerhalb weniger Wochen bereitstellen.

Brauchen wir für die THG-Bilanz eine eigene Nachhaltigkeitsabteilung?

Nein. Viele mittelständische Unternehmen erstellen ihre erste THG-Bilanz ohne eigenes Nachhaltigkeitsteam und greifen bei Bedarf auf externe Unterstützung zurück.

Welche Daten werden für die erste CO₂-Bilanz benötigt?

Typischerweise werden Verbrauchs- und Unternehmensdaten wie Energieverbräuche, Kraftstoffe, Transporte oder eingekaufte Materialien benötigt. Welche Daten relevant sind, hängt von der Unternehmensstruktur ab.

Wie viel interner Aufwand entsteht bei einer THG-Bilanzierung?

Der Aufwand variiert je nach gewählter Lösung. Ein strukturierter Prozess und persönliche Unterstützung können den internen Aufwand deutlich reduzieren.

Müssen wir für die erste THG-Bilanz bereits alle Daten perfekt vorliegen haben?

Nein. Für die erste THG-Bilanz ist es wichtiger, die verfügbaren Daten nachvollziehbar zu erfassen und schrittweise eine belastbare Datengrundlage aufzubauen.

Was passiert, wenn unser Kunde Rückfragen zu den Emissionsdaten hat?

Rückfragen sind insbesondere bei der ersten THG-Bilanz nicht ungewöhnlich. Deshalb kann es sinnvoll sein, auf externe Unterstützung zu setzen, die Methodik und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert und auch bei späteren Kundenrückfragen unterstützt.

Ist eine Software notwendig, um eine THG-Bilanz zu erstellen?

Nein. Eine THG-Bilanz kann sowohl mit Online-Rechnern oder Softwarelösungen als auch mit externer Begleitung erstellt werden. Entscheidend ist, dass die Daten strukturiert erfasst und nachvollziehbar aufbereitet werden.

Welche Unterstützung benötigen mittelständische Unternehmen bei ihrer ersten THG-Bilanz?

Viele Unternehmen profitieren von einer verständlichen Datenerfassung, fachlicher Begleitung und einem klaren Prozess, der sich mit möglichst geringem Aufwand in den Unternehmensalltag integrieren lässt.

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Bei dem Thema Nachhaltigkeit bzw. ökologische Tragfähigkeit stehen der Klimawandel und die menschliche Einflussnahme auf diesen im Zentrum, weil in kaum einem anderen Bereich Umweltwirkungen so gut gemessen und mit Zahlen belegt werden können. Der Indikator sind hier die anthropogenen Emissionen, also die Treibhausgasemissionen, die vom Menschen verursacht werden und zur Klimaerwärmung beitragen.

Was bedeutet das im Kontext des nachhaltigen Wirtschaftens? Jedes Unternehmen sollte seine Treibhausgasemissionen – die bei der betriebswirtschaftlichen Leistungserstellung unvermeidbar sind – so gering wie möglich halten. Nachhaltiges Wirtschaften lässt sich nicht auf Knopfdruck erreichen, doch ein auf ökologischen Kennzahlen basierter, ständiger Optimierungsprozess ist der entscheidende Ansatz.

Indem Sie die für Ihr Unternehmen, für Ihr Produkt oder für Ihre Dienstleistung anfallenden Treibhausgasemissionen erfassen, können Sie Potenziale zur Emissionsreduktion identifizieren. Damit sind in der Lage, Ihre Prozesse zu optimieren und zudem Kosten einzusparen. Gegenüber Ihren Kunden und Lieferanten kommunizieren Sie, dass Sie die Verantwortung für die von Ihnen verantworteten Emissionen übernehmen. Damit können Sie Vertrauen aufbauen und sich auf Anforderungen Ihrer Unternehmenspartner einstellen.

Jetzt handeln lohnt sich

Wenn Sie Ihre Emissionen kennen, sind Sie auf vorhersehbare strengere gesetzliche Vorgaben, wie die steigende Besteuerung von Treibhausgasemissionen oder die verpflichtende Umsetzung investitionsintensiver Maßnahmen, vorbereitet. Diese Komponente in Ihrem unternehmerischen Risikomanagement abzubilden, ist langfristig unerlässlich.

Aufgrund der andauernden gesellschaftlichen Forderung nach Klimaschutz, hat inzwischen sogar die europäische Zentralbank unter Christine Lagarde den unabwendbaren Kurs eingeschlagen, Kapital bevorzugt den Unternehmen zufließen zu lassen, die sich nachweislich mit Klimaschutz befassen. In dem Kapitalfluss großer Vermögensverwalter, wie z.B. BlackRock, zeigt sich dieselbe Richtung. Ihr Vorsitzender Larry Fink schreibt in einem Brief an seine CEOs, dass Unternehmen, die sich nicht mit dem Thema Ökologie ernsthaft und transparent auseinandersetzen, nicht mehr zukunftsfähig sind und deshalb auch nicht mehr in diese investiert wird.

Klimaschutz als Unternehmen professionell und nachweisbar zu betreiben, ist also bereits in naher Zukunft unausweichlich. Wenn Ihr Unternehmen zu denjenigen gehört, die sich zuerst dieser Situation stellen, bauen Sie einen Vorreitereffekt auf, der auf die Berücksichtigung der hervorsehbaren gesetzlichen Vorgaben vorbereitet, langfristig niedrigere Kapitalkosten mit sich bringt und Vorteile im Markt garantiert!

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