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| 20. August 2025
🕓 Lesezeit 6 Minuten
1. Was ist CO₂ Reporting?
Unter CO₂ Reporting versteht man die strukturierte Berechnung, Erfassung und Berichterstattung von Treibhausgas-Emissionen eines Unternehmens. Grundlage dafür sind internationale Standards wie das GHG Protocol, die sicherstellen, dass die erhobenen Daten vergleichbar und nachvollziehbar sind. Ziel ist es, einen vollständigen Überblick über die verursachten Emissionen zu erhalten – von der eigenen Produktion bis hin zu Lieferketten und Dienstreisen.
Die gängigen Kategorien sind die sogenannten Scopes:
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Scope 1: direkte Emissionen (z. B. Heizungen, firmeneigene Fahrzeuge).
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Scope 2: indirekte Emissionen durch zugekaufte Energie (z. B. Strom, Wärme).
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Scope 3: weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von Lieferanten über Geschäftsreisen bis hin zur Mobilität der Mitarbeitenden.
Ein vollständiges Reporting macht damit sichtbar, wo im Unternehmen Emissions-Hotspots liegen und wo durch gezielte Maßnahmen Verbesserungspotenzial besteht.
2. Warum wird CO₂ Reporting für kleine und mittelständische Unternehmen relevanter?
Für viele mittelständische Unternehmen war CO₂ Reporting lange kein Thema – doch das ändert sich rasant. Gründe dafür sind:
Trickle-Down-Effekte und Lieferkettenanfragen
Großunternehmen, die bereits unter die CSRD und die Nachhaltigkeitsberichterstattung fallen, fordern von ihren Zulieferern und Partnern zunehmend konkrete Daten zu deren CO₂-Emissionen an. Damit werden auch kleinere und mittlere Unternehmen indirekt in die Pflicht genommen.
CSRD-Pflicht für größere Mittelständler
Mittelständische Unternehmen, die die Schwellenwerte für Mitarbeiter, Bilanzsumme oder Umsatz überschreiten, fallen selbst direkt in den Anwendungsbereich der CSRD. Spätestens dann wird ein vollständiges CO₂ Reporting – über alle Scopes hinweg – zur Pflicht.
Banken und Finanzierung
Kreditinstitute achten bei der Kreditvergabe stärker auf Nachhaltigkeitskriterien, da sie durch die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) rechtlich in die Pflicht genommen werden. Wer transparente Informationen zu seinen Emissionen liefern kann, erhält bessere Konditionen oder überhaupt erst Zugang zu Finanzierungen.
Reputation und Wettbewerbsfähigkeit
Kunden, Mitarbeitende und Geschäftspartner legen Wert auf glaubwürdige Nachhaltigkeit und klimafreundliche Produkte. Unternehmen, die durch transparente Berichterstattung zeigen, wo sie stehen und welche Maßnahmen sie ergreifen, stärken ihre Marke und Wettbewerbsposition.
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3. Wie funktioniert CO₂ Reporting allgemein?
2. Daten sammeln
Alle relevanten Informationen zu Scope 1, 2 und 3 aus Bereichen wie Energie, eingekaufte Waren, Geschäftsreisen, Mobilität oder Betriebsmüll werden zusammengetragen.
3. Datenaufbereitung und Berechnung der Emissionen
Im nächsten Schritt werden die gesammelten Daten aufbereitet und nach Bedarf umgerechnet, um mithilfe passender Emissionsfaktoren daraus die CO₂-Emissionen zu berechnen.
4. Berichterstattung aufbereiten
Die Ergebnisse werden zu einem strukturierten Reporting zusammengefasst, das sowohl für interne Zwecke als auch für externe Partner, Banken oder Kunden nutzbar ist.
4. Wie der CO₂ Reporting Prozess konkret mit Green Vision Solutions?
Viele mittelständische Unternehmen haben weder Zeit noch spezielles Know-how, um CO₂ Reporting allein aufzubauen. Genau hier setzen wir von Green Vision Solutions an:
1. Informationsgespräch
Im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie einen Überblick über unser TÜV-geprüftes Verfahren, was alle Scopes (1, 2 und 3) abdeckt sowie die Software zur Eingabe Ihrer Daten. Außerdem nehmen wir uns Zeit, Ihre offenen Fragen zu besprechen.
2. Onboarding & Projektpate
Jedes Projekt wird von einem erfahrenen Ansprechpartner aus unserem Familienunternehmen begleitet. Beim Kick-Off lernen Sie Ihren Projektpaten kennen. Gemeinsam klären wir die relevanten Scopes (1, 2 und 3) und Kategorien sowie die benötigten Rohdaten in unserer Eingabesoftware. Zwischenabstimmungen und offene Fragen werden jederzeit unkompliziert geklärt.
3. Datenerfassung & Berechnung
Sie liefern die Daten – wir übernehmen die Berechnung. Dabei ist keine spezielle Vorarbeit nötig: Ob exakte Lieferantendaten, Mengenangaben, Kosten oder nur Hilfswerte für statistische Hochrechnungen – wir machen daraus einen vollständigen, auditfähigen Corporate Carbon Footprint.
4. Ergebnisse & Reporting
Die finalen Ergebnisse werden Ihnen in einem Abschlussgespräch vorgestellt. Außerdem erhalten Sie ein verständliches Dashboard und einen Bericht. Diese können direkt für Berichterstattung, Reporting oder Maßnahmenplanung genutzt werden – transparent, vergleichbar und praxisnah.
Unsere Mission bei Green Vision Solutions: Zertifiziertes CO₂ Reporting für den Mittelstand so einfach wie möglich machen – verständlich, sicher und ohne unnötigen Aufwand.
Quellen
GHG Protocol – GHG Protocol Corporate Standard: https://ghgprotocol.org/corporate-standard Zugriff am 20. August 2025
National Grid – What are scope 1, 2 and 3 carbon emissions?: https://www.nationalgrid.com/stories/energy-explained/what-are-scope-1-2-3-carbon-emissions Zugriff am 5. August 2025
Umweltpakt Bayern – Der VSME-Standard:
https://www.umweltpakt.bayern.de/nachhaltigkeit/fachwissen/420/der-vsme-standard Zugriff am 01. April 2025
Coral – The ‘trickle-down’ effect of corporate climate action: https://www.coral.li/blog/the-trickle-down-effect-of-corporate-climate-action Zugriff am 20. August 2025
banking.vision – Climate Risks in the Loan Portfolio: Why Reliable Data Matters Now: https://banking.vision/en/climate-risks-financed-emissions/ Zugriff am 20. August 2025
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